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Symbole und Urreligion

Teilbarkeit von Zeit und Raum

Das Kreissymbol – z.B. auf den Felszeichnungen im Norden Europas - wurde von Herman Wirth als Sinnzeichen (Linearzeichen) für den Gesichtskreis (Horizont) und für die (ewige) Wiederkehr der Zeit (Sonnenbahn am Tag, im Jahr) und sogar des Lebens entdeckt mit dem Strich (waagerecht oder senkrecht) als Zeichen der Spaltung, d.h. der Teilbarkeit von Zeit und Raum (siehe z.B. den ‚Jahresspalter‘ mit der Axt über einem Kreis mit Strich auf den Felsen in Bohuslän) d.h. aber auch, daß man jetzt anfing, Zeit und Raum zu messen. Später erschienen Kreise auch mit einer kreuzweisen Teilung, aber auch mit sechs ‚Speichen‘. Diese markierten die Sonnenauf- und -untergangspunkte (der nördlichen Hemisphäre!) im Sommer wie im Winter. Und daraus schloß Wirth, daß mit dem frühen Erkennen der Teilbarkeit von Zeit und Raum, auch die allgültige Ordnung in dieser Welt erkannt worden sein müsse. Dies sei der schon steinzeitliche Anfang der Urreligion der Menschheit. (In der Exegese später: das Kreuz = Zeichen der göttlichen Ordnung.)